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Unsere Weihnachtsaktion

education-rocks by just ask! kinderheim_chile-150x150 Unsere Weihnachtsaktion Allgemein

Wir verzichten auch in diesem Jahr auf Präsente an unsere Kunden und Geschäftspartner und unterstützen wieder mit einer Spende das Hogar Hermana Aloisia – ein Kinderheim in Chile.

Das Projekt wurde bereits 1986 ins Leben gerufen und gibt Kindern zwischen 5 und 16 Jahren ein sicheres Zuhause, Essen und die Chance auf Bildung und somit ein besseres Leben. Wir haben ein Interview mit Frau Stork – einer der beiden Gründerinnen des Projekts geführt:

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just ask!: Frau Stork, was war die Motivation für Sie und Frau Vogler, das Projekt ins Leben zu rufen?

Frau Stork: Vor 35 Jahren lernte ich hier in München die Chilenin Frau Rosemarie Vogler kennen. Sie studierte hier Sozialpädagogik. Ihr Wunsch war es, nach Abschluss ihres Studiums im Süden Chiles ein Heim zu gründen für Kinder, die niemanden haben, der sich um sie kümmert; oft sind es Sozialwaisen, manchmal auch Vollwaisen. Frau Vogler wollte ihnen ein dauerhaftes Zuhause bieten, in der sie in Ruhe und Sicherheit aufwachsen und sich entwickeln können.

just ask!: Was waren die ergreifendsten positiven Momente, die Sie im Laufe des Projektes erleben durften?

Frau Stork: Es gab und gibt viele ergreifende Momente in der langen Zeit, in der das Kinderheim existiert. Die positivsten Momente sind die, wenn ehemalige Heimkinder, deren Leben so hoffnungslos begonnen hat, mit ihren eigenen Familien das Heim besuchen und man sehen kann, wie liebevoll und verantwortungsbewusst sie für ihre Kinder sorgen. Da weiß man, dass wir für diese Menschen den Kreislauf der Armut tatsächlich durchbrechen konnten.

just ask!: Was wünschen Sie sich für die Zukunft im Projekt?

Frau Stork: Immer die Mittel zu haben, um weitermachen zu können.

just ask!: just ask! engagiert sich stark für das Thema Bildung. Wie steht es um die Bildung in Chile?

Frau Stork: Der Staat hat in den letzten Jahren viel für Bildung getan. Es gibt auch sehr viele gute Privatschulen, die aber Geld kosten. Weiterführende Schulen sind oft mit Internaten verbunden, in denen die Schülerinnen und Schüler während der Woche wohnen. Dies ist für weite Teile der Bevölkerung nicht finanzierbar. Dadurch haben bestimmte Schichten, vor allem die ehemaligen Ureinwohner, die Mapuche, wenig Bildungsmöglichkeiten. Unsere Kinder kommen zum großen Teil aus dieser Bevölkerung. Unser Bestreben ist es, allen Kindern die bestmögliche Schulbildung zu ermöglichen.

just ask!: Gibt es sonst noch etwas, was unsere Kunden und Leser zum Projekt wissen sollten?

Frau Stork: Wir haben für dieses Projekt 2002 das Bundesverdienstkreuz erhalten. Unser kleines Heim ist in Chile etwas Einzigartiges. Die Kinder werden kontinuierlich durch die Heimmutter und langjährige Helferinnen betreut. Zu diesen bauen sie gute Bindungen auf, die für viele Heimkinder weit über die Zeit ihres Lebens im Heim andauern. Sie besuchen das Haus und halten auch telefonisch Kontakt. In Lebenskrisen holen sie sich Rat und Trost.

just ask!: Haben Sie zum Abschluss noch ein Lieblingszitat, welches in Verbindung mit dem Projekt steht?

Frau Stork: Wir geben keine Almosen. Wir helfen so, dass die Kinder sich später selber helfen können.

Weitere Informationen über das Projekt und die Möglichkeit zu spenden: www.kinderheim-chile.com

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