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Glossar

Glossar – Digitale Transformation

Die wichtigsten Schlagworte auf einem Blick

2-in-1 Computer

2-in-1-Computer sind auch bekannt als Multimode-PCs oder Convertibles (engl. für verwandelbar). Diese portablen Hybrid-PCs sind als Laptop nutzbar. Durch Klapp, Dreh-, Schiebe- oder Klickmechanismen können sie aber auch als Tablet eingesetzt werden. Die Nachfrage nach diesen flexiblen Geräten für den mobilen Arbeitseinsatz steigt seit 2012 sukzessive an.  Die Geräte „Transformer Book (Flip)“ von Fa. ASUS oder „Surface“ von Fa. Microsoft, sind nur zwei von vielen Angeboten am Markt.

21st century skills

Im Kontext der 21st century skills spricht man auch von „higher-order skills“ oder „thinking skills“. Diese Skills (engl. für Fertigkeiten, Fähigkeiten) umfassen individuelle Kompetenzen, die erforderlich sind, um den beruflichen Anforderungen des 21ten Jahrhunderts gewachsen zu sein. Im Allgemeinen verbindet man folgende Kompetenzaspekte mit 21st century skills: Kritisches Denken, Kreativität, Problemlösefähigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Interkulturelle Sensibilität, Flexibilität, Eigeninitiative, Soziale Kompetenz, Selbstvertrauen, Produktivität, Führungspotential, Verantwortungsbewusstsein, Recherchetechniken. Ergänzend dazu zählt auch Medienkompetenz zu den Schlüsselqualifikationen. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft engagieren sich seit den 1980er Jahren, um den Elementen eines „higher learning“ oder auch „deeper learning“ in der Bildung und der Arbeitswelt einen Rahmen zu geben. Den Grund für diesen Trend findet man in der Gesellschaft selbst, die von einem ständigen Wandel geprägt ist. Der Wirtschaftsraum wird dank Globalisierung und technologischen Neuerungen größer, dynamischer und intransparenter. Informationen sind in der Wissensgesellschaft der Schlüssel zum Erfolg. Man arbeitet in internationalen und interdisziplinären Teams zusammen, kommuniziert mit digitalen Medien, stellt sich flexibel auf die Volatilität an den Märkten ein und schafft kreative und innovative Lösungen für komplexe Probleme. Um diese Herausforderungen stemmen zu können, suchen Arbeitgeber nach Mitarbeitern mit den beschriebenen „Soft Skills“.

Add-On & Add-In

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Add-In und Add-On häufig verwechselt, da ihre Bedeutungen nah beieinander liegen. Bei einem Add-On handelt es sich um ein Subprogramm, welches die bisherigen Funktionen eines Programmes erweitert. Ein Add-On ist häufig bei Web-Browsern zu finden. Add-Ons sind jedoch nicht vollkommen in das dazugehörige Programm integriert und können leicht wieder deinstalliert werden. Ganz im Gegensatz zu Add-Ins. Diese sind in ein entsprechendes Programm integriert und dienen als eine Art Erweiterung des Programms. In der Regel können Add-Ins nicht eigenständig deinstalliert werden und sind nach der Installation ein fester Bestandteil des Programms.

Android

Android ist ein Betriebssystem aber auch eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones. Es wurde als freie Software quellenoffen entwickelt und basiert auf einem Linux Kernel. In den letzten Jahren fanden erweiternde Anpassungen statt, um ein einheitliches plattformübergreifendes Nutzererlebnis zu ermöglichen: Wearables (Android Wear), Fernseher (Android TV) und Infotainmentsysteme im PKW (Android Auto). Google Now fungiert für die Benutzer dabei als virtuelle Assistenz bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben. Um den Funktionsumfang des Gerätes zu erweitern, stehen im Google Play Store zahlreiche Apps zum Download bereit. Weitere Informationen zu Android finden Sie hier: https://www.android.com/

Apps

App ist die Kurzbezeichnung für Application Software (engl. für Anwendungsprogramm) und stellt eine systemtechnische Unterstützung für die Lösung von Aufgaben und Problemen dar. Für den beruflichen Kontext stehen zahlreiche Funktionalitäten für verschiedenste Anwendungen zur Verfügung, wie beispielsweise betriebliche Buchungsvorgänge, Bild- und Videobearbeitung oder Kalkulation. Im privaten Kontext sind eher andere Funktionen interessant, wie z.B. Navigation oder auch Computerspiele.  Mobile Apps wurden für den Einsatz auf mobilen Geräten mit Touchscreens wie Tablets oder Smartphones konzipiert. Darüber hinaus kommen für Desktop-PCs Web-Apps oder Windows-Apps zum Einsatz. Unter Windows 10 werden Apps beispielsweise in das Betriebssystem integriert. Apps werden über sogenannte Stores bezogen. Je nach Betriebssystem und Endgerät, stehen sie im Windows Store, Google Play Store oder iOS App Store zum Download bereit.

Augmented Reality (AR)

Augmented Reality (engl. für erweitere Realität) bezeichnet eine Erweiterung der Sinneswahrnehmung von Realität durch digitale Technik. Meist wird der Begriff im Kontext visueller Darstellung von Informationen verwendet. Im Unterschied zur virtuellen Realität, bildet ein AR-System (ARS) eine sogenannte gemischte Realität ab. Die technischen Voraussetzungen für ein ARS bilden neben einer Unterstützungssoftware beispielsweise Trackinggeräte und Kameras. Die Verwendung ist vielseitig z.B. mit Smartphones oder Wearables wie Datenbrillen möglich. Als Anwendungsbeispiele aus dem privaten Bereich sind vor allem Einblendungen von Bildern oder Videos bekannt, die computergenerierte Zusatzinformationen liefern. Betriebliche Anwendungen  findet man z.B. in Lagersystemen, bei denen durch digitale Einblendungen Warenflüsse nachvollzogen und Artikel schnell aufgefunden werden können.

Big Data

Unter Big Data (engl. für große Daten) versteht man Massendaten mit einer hohen Komplexität, geringer Strukturierung und hoher Dynamik. Informationen und Daten werden mittels Sensoren, Kameras, RFID-Lesern oder Protokollierung von Transaktionsverbindungen in enormen Umfang maschinell erhoben und erzeugt. Diese digitalen Datenvolumina sind auf herkömmlichen manuellen Verarbeitungswegen nicht mehr analysierbar und auswertbar. Anbieter von digitalen Suchdiensten und sozialer Netzwerkplattformen sind auf Methoden zur Verarbeitung von Big Data angewiesen. Die zielorientierte Nutzung von Big Data spielt aber auch bei der Steuerung von betrieblichen Geschäftsprozessen sowie der Sicherstellung von staatlicher Sicherheit eine erfolgsentscheidende Rolle.

Bring your own device (BYOD)

Beim Ansatz „Bring your own device“ (engl. für „Bringen Sie ihr eigenes Gerät mit“) nutzen Personen ihre privaten Endgeräte wie Tablets, Computer, Smartphones zu dienstlichen Zwecken innerhalb der IT-Infrastruktur eines Betriebes, einer Schule oder einer anderen Institution. Die Nutzer sind beim Erwerb des Endgerätes autonom. Vorteile ergeben sich auf Nutzerseite durch die  und sind mit ihren eigenen Endgeräten oftmals besser vertraut.

Cloud Computing

Beim Cloud Computing (engl. für Rechnerwolke) werden Infrastrukturen der Informationstechnologie nicht auf einem lokalen Rechner sondern einem aus der Ferne abrufbaren Netz zur Verfügung gestellt. Der Abruf und die Speicherung von Daten und die Ausführung von Programmen erfolgt beispielsweise über das Internet, ohne dass diese auf dem PC der Benutzer installiert sind. In der Regel erfolgt die Speicherung und der Betrieb in sogenannten Rechenzentren. In Abhängigkeit von dem Kreis der Nutzer und den Zugriffsmöglichkeiten, unterscheidet man zwischen private und public clouds. Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sind zwei der wesentlichen Qualitätsmerkmale von Netzwerken im Cloud Computing. Die Vorteile liegen auf der Hand. Zum einen sind sämtliche Daten in der sogenannten Cloud jederzeit und überall, wo es einen Internetzugang gibt, abrufbar. Auch sind die Daten vor Systemabstürzen und Ausfällen des eigenen Computers geschützt. Zum anderen spart man somit eine Menge an Speicherplatz auf lokalen Rechnern. Zusätzlich können auch mehrere Nutzer auf dieselben Daten – je nach Anwendung sogar gleichzeitig – zugreifen, was die Zusammenarbeit erheblich erleichtert und hohes Potenzial in Bezug auf kollaboratives und kooperatives Arbeiten ermöglicht. Gängige Cloudspeicher Dienste sind OneDrive, Dropbox und Google Drive.

Cyber-Physical-Systems (CPS)

Bei cyber-physical-systems handelt es sich um einen durch computergestützte Algorithmen gesteuerten Mechanismus. Dabei werden beispielsweise Maschinen, Lagermittel sowie Betriebsmittel intelligent miteinander verknüpft und können so autonom Informationen austauschen, miteinander interagieren, sich selbst steuern sowie Aktionen auslösen.  Anwendung finden diese Systeme beispielweise bei Autopiloten in der Avionik, in der Robotik, in verschiedenen betrieblichen Prozesssteuerungssystemen sowie in der medizinischen Überwachung.

Choose your own device (CYOD)

Beim Ansatz des „choose your own device“ stellt die Institution oder das Unternehmen eine Auswahl an Endgeräten vor, auf die Nutzer zurückgreifen können. Die bereitgestellten Geräte können für dienstliche aber auch private Zwecke genutzt werden. Dieser Ansatz hat starke Bezüge zum Ansatz des „bring your own device“.

Deeper Learning

Nach dem Ansatz des deeper learning (engl. für tiefergehendes Lernen) sollen Schüler und Studenten durch Lernprozesse nicht nur klassische akademische Wissensbereiche verinnerlichen, sondern Denk- und Lernfähigkeiten auf der Metaebene erlangen. D.h. Lernerfolg definiert sich nicht länger über die Aneignung von vorgegebenen Inhalten. Es geht vielmehr darum, ob Lernende Strategien zur Problemanalyse und -bewältigung sowie zum Wissenserwerb und -transfer entwickeln. Durch digitale Medien können geeignete Lernumgebungen zur Förderung dieser Fähigkeiten geschaffen werden, wie z.B. durch multi user virtual environments. Für die Unterrichtsgestaltung leiten sich aus dem deeper learning konkrete Prämissen ab, die wiederum Kompetenzziele für das Lernen als solches beschreiben: connected learning (Bereitschaft, sich Herausforderungen außerhalb des Klassenzimmers zu stellen), case-based learning (Befähigung, abstrakte und grundlegende Prinzipien nach Analyse realer Situationen abzuleiten), apprenticeship-based learning (Lernen von und Zusammenarbeit mit einem praxiserfahrenen Professional aus einem spezifischen Fachgebiet in einer Mentoren-Mentée-Beziehung), collaborative learning (Fähigkeit, innerhalb eines Teams Wissen und Kompetenzen zu kombinieren, um komplexe Phänomene vollständig und richtig zu analysieren), learning for transfer (Fähigkeit, Gelerntes in realen Situationen anzuwenden).

Digitale Transformation

In Gesellschaft und Unternehmen sind Veränderungsprozesse zu konstatieren, die eine fortlaufende Entwicklung von digitalen Technologien zum Gegenstand haben. Insbesondere im ökonomischen Kontext bergen digitale Infrastrukturen und Anwendungen enormes Verwertungspotenzial für erfolgreiche Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsnetzwerke. Treibende Kraft für Innovationen auf diesem Gebiet sind häufig Kundenerwartungen. Der Transformationsprozess wird am Beispiel von Online-Shops verschiedener Distributoren transparent. Diese verdeutlichen sehr anschaulich, dass sowohl im B2B- als auch im B2C-Geschäft, der Vertrieb über digitale Kanäle sukzessive konventionelle Absatzstrategien ablöst.

Hot Spot

Eine kurzfristige Möglichkeit, um eine fehlende LAN- oder WLAN-Verbindung auszugleichen, bietet das Einrichten eines sogenannten Hot Spots (engl. für heiße Stelle). Dabei wird ein Computer oder ein mobiles Endgerät zu einer Art „WLAN-Router“ und stellt das WLAN für andere zur Verfügung. Voraussetzung ist jedoch, dass das Gerät einen Internetzugang hat.

Industrie 4.0

Im Zusammenhang mit Industrie 4.0 stehen wir am Beginn eines Veränderungsprozesses hin zu einer digitalisierten Arbeits- und Ausbildungswelt. Ziel ist eine starke Verzahnung von industrieller Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Mit Industrie 4.0 gehen insbesondere folgende Entwicklungen einher: Veränderungen von rechtlichen Rahmenbedingungen, technischen Voraussetzungen sowie der Arbeitsorganisation und –gestaltung. Durch den Einsatz neuer Technologien streben Unternehmen nach einer Steigerung ihrer Effizienz und Flexibilität. Auch die Politik erkennt die Bedeutung von Industrie 4.0 und engagiert sich für diese Entwicklung, um die vierte industrielle Revolution einzuleiten.

iOS

iOS ist ein Betriebssystem für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones. Fa. Apple hat dieses Betriebssystem für den ausschließlichen Einsatz auf eigener Hardware. Bei der Nutzung von iOS betriebenen Geräten, kann „Siri“ als virtuelle Assistentin bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben unterstützen. Zusätzlich dazu können mobile Geräte und PKW durch „CarPlay“ eng miteinander verzahnt werden. Verschiedene Apps in iOS stehen im App Store zum Download bereit. Weitere Informationen zu Apples iOS finden Sie hier: http://www.apple.com/de/ios/

Internet der Dinge (IdD)

Unter dem Begriff Internet der Dinge (oder engl. Internet of things) versteht man die schrittweise Substitution des Verständnisses von PC als Gerät durch eine Funktion als „intelligenter Gegenstand“. Ziel ist es, eine möglichst unaufdringliche Computerunterstützung in beruflichen privaten Lebensbereichen der Menschen zu realisieren. Dies gelingt durch die Verknüpfung von realen Objekten mit virtuellen Repräsentationen. PCs stellen eine Einbindung des Internets in die physische Realität her. Anwendungen finden sich vor allem im Bereich der miniaturisierten Computer (engl. Wearables) – durch den Einsatz in Kleidung, Räumen, Geräten u.v.m.. Grundlage ist die Möglichkeit zur automatischen Identifikation mittels RFID oder Strichcode kombiniert mit Sensoren und Aktoren.

Laptop

Laptops (engl. für „auf den Schoß“) – oder auch bekannt als Notebooks (engl. für Notizbuch) – sind im Gegensatz zu einem feststehenden Desktop-Computer dank eines integrierten Akkumulator unabhängig von einer externen Stromversorgung mobil einsetzbar. Auf der Oberseite der Recheneinheit ist eine Tastatur in einem flachen Gehäuse integriert. Diese Einheit ist über ein Scharnier mit dem Bildschirm verbunden, dessen Neigung der über einen Klappmechanismus bewegt werden kann. Im zugeklappten Zustand sind Tastatur und Bildschirm vor Beschädigung geschützt und der Laptop kann transportiert werden. kompakte Einheit transportiert werden. Die Leistungsstärke von Laptops reicht inzwischen an die der Desktop-PCs heran und Neuerungen wie Touchscreens führen zu einer weiteren Steigerung von Marktanteilen.

Multi user virtual environments (MUVE)

Der Begriff multi user virtual environments (MUVE) bedeutet im Deutschen, dass mehrere Personen in einer virtuellen Umgebung agieren. Bedeutung haben MUVEs im Bildungsbereich hinsichtlich ihres Mehrwerts für das sogenannte „deeper learning“. In diesem Ansatz wird ein Wissenserwerb durch komplexe Problemlösung unter realen Bedingungen befürwortet.  MUVEs ermöglichen Schülern und Studenten derartige herausfordernde Lernerfahrungen. Quasi wie „Alice im Wunderland” nehmen sie mit ihren digitalen Avataren in einem virtuellen Raum aktiv an Aufgabenstellungen teil. Dabei arbeiten sie mit anderen (Avataren) zusammen (Avatare) und erhalten von anderen (Agenten) Impulse für den Lern- und Arbeitsprozess.

Office 365

Mit Office 365 stellt Fa. Microsoft eine Möglichkeit zur Verfügung, online auf die bekannten Office-Programme Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote zuzugreifen. Die Kombination aus Office-Software-Abonnement, Office-Webanwendung und Online-Dienst trägt der Entwicklung im Bereich der mobilen Geräte Rechnung. Dadurch ist Office 365 unabhängig vom Betriebssystem einsetzbar. Neben den bekannten Office-Programmen wird die Möglichkeit eingeräumt, einen SharePoint einzurichten. Das Paket umfasst eine Cloudspeicherung von Daten in der OneDrive, um Dokumente und Korrespondenz unabhängig vom lokalen Speicherplatz webbasiert zu verwalten und mit anderen zu teilen. Die private Nutzung von Office 365 setzt lediglich einen kostenlosen Microsoft-Account voraus. Für weiterführende Beratung zum professionellen Einsatz in einer Organisation empfiehlt sich der Kontakt zu einem Ansprechpartner für Microsoft-Lizenzen. Nähere Informationen finden Sie hier: https://products.office.com/de-de/business/compare-office-365-for-business-plans

Quick Response (QR-Codes)

Quick Response (engl. für schnelle Antwort) kann mit einem Lesegerät oder einer Kamera und entsprechender Software auf dem Smartphone oder Tablet eingelesen werden. Der QR-Code wurde ursprünglich 1994 von Toyota entwickelt, um Teile in deren Lagern schneller zu finden und maschinell zu erfassen. Heute werden QR-Codes überall genutzt, um Informationen schnell zu verbreiten. Es können URLs, Texte, Visitenkarten, E-Mails, SMS und vieles mehr schnell verschlüsselt werden. Durch das Einscannen wird die entsprechende Funktion direkt aufgerufen. Der Vorteil für den Anwender entsteht durch eine Reduzierung von Aufwand und Zeit für manuelle Recherchen und Eingaben.

Radio frequency identification (RFID)

Radio frequeny identification (engl. für Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) besteht aus einer technologischen Sender-Empfänger-Kombination und ermöglicht eine berührungslose automatische Erkennung von Information sowie Lokalisierung von Objekten. Auf der Senderseite ist an einem Gegenstand ein Transponder angebracht, der durch einen beschreibenden Code gekennzeichnet ist. Auf der Empfängerseite ist ein Lesegerät für das Auslesen des Kenncodes zuständig. Es handelt sich bei dieser Technologie um eine neue Entwicklung, die die Funktionsweise eines Barcodes noch übersteigt. Anwendungsgebiete für RFID sind beispielsweise Schließmechanismen, Zugriffskontrollen, Bezahlsystemen, Personen- und Fahrzeugidentifikation sowie im Bestandsmanagement.

SharePoint

Um Zusammenarbeit digital effizient zu steuern, bietet Fa. Microsoft  die Webanwendung SharePoint an, die auch in institutionelle IT-Infrastrukturen integriert werden kann. Neben Funktionen zur Speicherung, Suche und Verwaltung von gemeinsam genutzten Daten, bietet ein SharePoint den Nutzern einer Organisation über Diskussionsforen zu kommunizieren, Termine und Aufgaben zu koordinieren. Neuste Generationen bilden zudem auch Genehmigungsworkflows ab. Zugriffsrechte für Nutzer können individuell und bedarfsgerecht angepasst werden. Für eine themen- oder verantwortungsgerechte Beteiligung von Teammitgliedern, z.B. an Projekten, werden persönliche Webseiten unter der Rubrik mySites angelegt.

Smartphone

Bei einem Smartphone handelt es sich um einen stark verkleinerten Computer, bei dem die Recheneinheit ähnlich wie bei einem Tablet direkt mit dem Touchscreen verbunden ist. Ähnlich wie beim Tablet sind Apps hier von besonderer Bedeutung, da sie für die Eingabe über den Touchscreen optimiert sind. Ein Smartphone umfasst im Unterschied zu einem konventionellen Mobiltelefon umfangreichere Funktionen. Benutzer eines Smartphones können nicht nur Telefonieren und SMS schreiben, sondern beispielsweise auch den Kalender verwalten, navigieren sowie Fotos und Videos aufnehmen. Entscheidende Anwendungsvorteile gegenüber einem herkömmlichen Handy ergeben sich durch die Internetfähigkeit von Smartphones, die über WLAN oder eine Mobilfunkverbindung  möglich ist. Gängige Größen für Smartphones sind 4,0 Zoll bis 6,5 Zoll und finden sich beispielsweise in der GALAXY-Reihe von Fa. Samsung, den Nexus Smartphones von Fa. Google (Android) oder den Lumia-Geräte von Fa. Microsoft (Windows Mobile) sowie den iPhones von Fa. Apple (iOS) wieder.

Tablet

Ein Tablet (engl. für Schreibtafel) ist ein Computer, bei dem die die Recheneinheit ähnlich wie bei einem Smartphone direkt mit dem Touchscreen verbunden ist. Eine „Verwandtschaft“ zu den Smartphones ergibt sich aus den eingesetzten Betriebssystemen, der Stromversorgung über Akkus und den Funktionalitäten. Ähnlich wie beim Smartphone spielen Apps in der Tablet-Nutzung eine wichtige Rolle, da sie für die Eingabe über den Touchscreen optimiert sind. Auch das Design wird von den Herstellern häufig bewusst eine Vergleichbarkeit zwischen den jeweiligen Smartphone- und Tablet-Serien gewählt. Die Bauform von Tablets lässt sich als flach und leicht beschreiben, was sie für den mobilen Einsatz unterwegs prädestiniert. Dabei sind Tablets größer als Smartphones. Gängige Größen für Tablets sind 7,0 Zoll bis 12,9 Zoll und finden sich in der GALAXY Tab-Reihe von Fa. Samsung, den ZenPads von Fa. Asus (Android) oder den Surface-Geräte von Fa. Microsoft (Windows) und den iPad von Fa. Apple (iOS) wider.

Touchscreen

Der Touchscreen (engl. für berührungsempfindlicher oder Sensorbildschirm) kann anstelle einer Maus und Tastatur zur Eingabe an Laptops und Tablets verwendet werden. Auch Smartphones sind mit Touchscreens ausgestattet. Je nach Technologie reagiert der Touchscreen auf Druck (resistiv) oder auf die Oberflächenspannung des Fingers (kapazitiv). In speziellen Geräten wird der Touchscreen zudem um die Funktion zur Stifteingabe mit einem Stylus (Eingabestift) ergänzt. Durch die Multi-Touch-Funktion werden auch Gesten durch Fingerbewegung erkannt, wie beispielsweise das sogenannte „Wischen“, um in vertikaler Richtung zu scrollen oder auf andere Seiten zu blättern.

Ubiquitous Computing (ubicomp)

Mit dem Begriff ubiquitous computing (engl. für Rechnerallgegenwart) wird die Allgegenwärtigkeit der computergestützten Informationsverarbeitung bezeichnet. Nach der Vorstellung eines Internets der Dinge sollen kleine Computer zukünftig allgegenwärtig sein und Menschen bei ihren realen Problemstellungen unmerklich unterstützen. Diese Durchdringung aller Lebensbereiche des Menschen setzt die Rechnerallgegenwart voraus.

Windows 10

Fa. Microsoft bietet mit Windows (engl. für Fenster) das meist genutzte Betriebssystem für klassische feststehende Computer und Laptops aber auch für Tablets und Smartphones an. Das Startmenü unter Windows 10 vereint die Vorteile der Vorgängersysteme Windows 7 und 8. Windows 10 bietet umfangreichere Funktionen für eine bedienerfreundliche Anwendung und bietet durch Multitasking den Nutzern eine immense Erleichterung beim Arbeiten mit mehreren Programmen oder Dokumenten. Bei der Nutzung von Windows-betriebenen Geräten, kann „Cortana“ als virtuelle Assistentin bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben unterstützen. Verschiedene Apps in Windows stehen im Windows Store zum Download bereit. Weitere Informationen zu Windows finden Sie hier: https://www.microsoft.com/de-de/windows

Wearables

Wearable Computing (engl. für tragbare Datenverarbeitung) setzt den Gedanken des Ubiquitous Computing konsequent um. Die Abmessungen dieser Computersysteme sind sehr klein und die Nutzer können sie jederzeit bei sich tragen. Aktuelle Anwendungsbeispiele sind Smartwatches, Fitnessarmbänder, Datenbrillen oder auch Hörgeräte. Diese Geräte können die gleichen Funktionen wie Smartphones übernehmen und bieten darüber hinaus noch zusätzliche Funktionen, um den Nutzer bei einer Tätigkeit in realen Situationen zu unterstützen. Während Fitnessarmbänder die Herzfrequenz messen können, sind Datenbrillen dafür geeignet, von Augmented Reality zu profitieren. In Zukunft werden diese Wearables beispielsweise auch in Kleidungsstücken zu finden sein.

Webanwendung

Unter dem Begriff Webanwendung wird eine Anwendung verstanden, welche extra für einen Webbrowser auf HTML-Basis programmiert wurde. Das Endgerät erkennt die entsprechenden Inhalte und optimiert diese für eine Darstellung. Damit kann die Anwendung auf nahezu allen Endgeräten und unabhängig vom Betriebssystem genutzt werden.